Psychotherapie Perlitschke
 

Therapieverfahren


Ich biete Ihnen ein breites Behandlungssprektrum an aus verschiedenen Therapieverfahren um Ihrer individuellen Problemsituation gerecht zu werden. Dazu zählen in Einzel oder Kombination mit Gruppe die analytische Psychotherapie ("Psychoanalyse"), tiefenpsychologisch-fundierte Therapie und die klinische Hypnose.
Ich arbeite zweisprachig, außer in Deutsch auch gerne in Englisch. Eine Abrechnung ist sowohl über die gesetzliche (GKV) als auch über private (PKV) Krankenkassen sowie weitere Kostenträger möglich.



1. Psychodynamische Therapieverfahren

Das psychodynamische Krankheitsverständnis sieht die Entstehung von Symptomen in dem Zusammenspiel von angeborenen Faktoren, lebensgeschichtlichen Erfahrungen und Bedingungen sowie aktuellen Situationen. Die unbewusst verinnerlichten frühen Beziehungserfahrungen und die daraus entstehende Konflikte fungieren als Taktgeber für nachfolgende Erfahrungen. Kommt es nun aktuell zu einer Situation (z.B. berufliche Überforderung oder Trennung) in der alte Bewältigungsmechanismen nicht mehr greifen, kommt es zur Entstehung von Symptomen als kompromisshafte Lösung des reaktivierten unbewussten Konfliktes. D.h. also, dass unsere vergangenen Erfahrungen sowohl mit beeinflussen, welche weiteren Erfahrungen wir im Laufe unseres Lebens machen und uns auch alle unterschiedlich (gut oder schlecht) mit Situationen umgehen lassen.
Ziel der tiefenpsychologisch-fundierten Psychotherapie ist die Auflösung oder Besserung der aktuellen Symptome und eine mögliche Verhaltensänderung und damit Auflösung des aktuell wirksamen unbewussten Konfliktes, während die Psychoanalyse an der tiefgreifenden Veränderung des individuellen psychischen Grundgerüstes (und damit der Aufarbeitung der Vergangenheit) ansetzt.

2. Psychodynamische Gruppentherapie

Der Vorteil der Gruppentherapie ist, dass wir unsere unbewussten Konfliktmuster im Spiegel der Gruppendynamik bearbeiten können. Gruppentherapien oder Kombinationsbehandlungen aus Einzel und Gruppe bieten die Möglichkeit sich selbst und seine Beziehungsgestaltung zu anderen Menschen kennenzulernen und quasi live zu verändern. Der Mensch ist ein soziales Wesen und konstelliert sich durch die Erfahrungen mit anderen Menschen immer wieder selbst. Es geht hier also nicht um eine Therapie in der Gruppe sondern um eine Therapie durch die Gruppe. - "Psyche wird im Dialog konstituiert, nicht als etwas das isoliert existiert" - Robert Dr. Stolorow

 



3. Hypnose

In der klinischen Hypnose können wertvolle Bewältigungsmechanismen mobilisiert werden. Neben Gedanken, Verhaltensweisen und Gefühlen hat die Arbeit mit dem Körper und inneren Bildern besondere Bedeutung, da sie den Zugang zur Gefühlsebene deutlich erleichtern können. Alternative Wahrnehmungen können in der Trance-Erfahrung verankert werden, um zukünftig einen Prozess des Neu- bzw. Umlernens anzuregen. Im Gegensatz zur „Showhypnose“ ist sie am sinnvollsten in ein Gesamttherapiekonzept einzuordnen.



Kosten

Bevor wir eine Therapie beginnen, findet ein Erstgespräch zum Kennenlernen, Klärung der aktuellen Problemsituation und Besprechen zum weiteren Vorgehen statt. Die Kosten der psychotherapeutischen Behandlung bei einer Abrechnung nach dem Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) trägt die gesetzliche Krankenkasse. Bei Privatbehandlung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) werden die Kosten nicht von den gesetzlichen aber in der Regel von privaten Krankenkassen übernommen, sofern die Symptomatik sich als krankheitswertig erweist. 


Dauer

Oft sind bereits wenige Sitzungen (5-10) ausreichend. In anderen Fällen ist eine längere therapeutische Begleitung gewünscht und empfehlenswert. Die Entscheidung liegt aber immer bei Ihnen und wird nach initialem Kennenlernen und Stellung der Therapieindikation gemeinsam besprochen.



Behandlungsschwerpunkte

allg. psych. Probleme 

Lebensberatung

Ängste - Phobien - Panik

Depression                           

Essstörung     

Persönlichkeitsstörung       

Chronische Schmerzen

Stress - Burnout - Mobbing

Zwang

Trauma

ADHS/ ADS

Anpassungsstörungen als Reaktion auf belastende   Lebensereignisse (Trennung, Verlust, Krankheit, Beruf)

Selbstwertprobleme und soziale  Unsicherheit